OP-Anbau an der Niebüller Klinik: Heute war Grundsteinlegung

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Redakteur
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(CIS-intern) – Am Freitag, 23. Februar 2024, haben Gesundheitsstaatssekretär Dr. Oliver Grundei, der Aufsichtsratsvorsitzende der Klinikum Nordfriesland gGmbH, Landrat Florian Lorenzen, und der Geschäftsführer des Klinikums, Stephan W. Unger, den Grundstein für einen Anbau an der Klinik in Niebüll gelegt. Dort entstehen zwei neue Operationssäle.

Gesundheitsstaatssekretär Dr. Oliver Grundei betont: „Moderne und bedarfsgerechte Strukturen in den Schleswig-Holsteinischen Krankenhäusern sind eine zentrale Voraussetzung für eine gute Versorgung. Dies gilt selbstverständlich auch für das Klinikum Nordfriesland am Standort Niebüll, das wesentlich dazu beiträgt, die stationäre und notfallmäßige medizinische Versorgung in der Region Nordfriesland inklusive der Inseln und Halligen sicherzustellen. Mit diesem Neubau werden zusätzliche Kapazitäten geschaffen. Prozesse werden einfacher und besser ablaufen können. Das Land fördert diese wichtige Modernisierungsmaßnahme mit knapp 8,3 Millionen Euro. Ich wünsche dem Klinikum Nordfriesland und allen Beteiligten viel Erfolg bei der Umsetzung des Projekts.“

„Das ist ein sehr gutes Signal für die Klinik Niebüll und für die Menschen in Südtondern. Die Baumaßnahme zeigt, dass die Klinik auch zukünftig eine wichtige Rolle in der Patientenversorgung der Region einnehmen wird“, freut sich Florian Lorenzen über diesen elementaren Schritt in der Weiterentwicklung des Klinikums Nordfriesland. Er weist darauf hin, dass der Anbau zu den Projekten gehört, für die sich die Bevölkerung im Jahr 2017 in einem Bürgerentscheid zur Weiterentwicklung der Kreis-Kliniken ausgesprochen hat.

„Wie sehr die Region hinter unserer Klinik Niebüll steht, hat sie immer wieder bewiesen. So auch jetzt: In dem OP-Anbau findet zudem ein nagelneuer Magnetresonanztomograph (MRT) Platz, der mit Spenden aus der Region finanziert wird. Das ist großartig“, zeigt sich Geschäftsführer Unger begeistert von der Unterstützung. Das Gerät selbst kostet rund eine Million Euro. Eine weitere Million fällt für den Raumbedarf des MRT an. Sie wird vom Kreis Nordfriesland übernommen.

Der 47,6 Meter lange, 18,6 Meter breite und 8,6 Meter hohe Baukörper wird mit der gesamten technischen und medizin-technischen Ausstattung 15 Millionen Euro kosten. Er umfasst zwei OP-Säle mit umfangreichem Nebenraumprogramm, die den modernsten hygienischen und raumluft-technischen Erfordernissen gerecht werden. Die Nettogrundfläche der OP-Ebene umfasst 661 Quadratmeter. Hinzu kommen 298 Quadratmeter Technikräume, die für den Betrieb der OP-Säle und für den MRT benötigt werden. 

„Ich danke dem Land Schleswig-Holstein, unserem Träger, dem Kreis Nordfriesland, und natürlich allen Unterstützern des MRT-Projektes sehr herzlich für die finanzielle Unterstützung“, so Stephan Unger. „Wir erhalten damit teils ganz neue, teils deutlich verbesserte Möglichkeiten für die medizinische Versorgung in Südtondern. Gleichzeitig wird die Klinik attraktiver für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Aufmerksame Beobachter haben festgestellt, dass es bereits seit Oktober 2023 „eine belebte Baustelle“ an der Klinik gab: Der Baugrund wurde entwässert und das Fundament vorbereitet. Ende Februar wird ein großer Baukran installiert, und spätestens dann ist die Baustelle nicht mehr zu übersehen. Die Einweihung ist – wenn keine unvorhersehbaren Veränderungen eintreten – für den Sommer 2025 vorgesehen. „Bevor die OP-Säle in Betrieb gehen, werden die Bürgerinnen und Bürger der Region die Chance erhalten, einen Blick in die Räumlichkeiten zu werfen“, verspricht Stephan W. Unger.

 

Foto: Mario de Mattia