Zeitwertkonto: längere Auszeiten vom Job ansparen

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Redakteur

(Werbung) – Mittlerweile ist das Zeitwertkonto sehr beliebt. Denn mit einem Zeitwertkonto sichert man sich die Möglichkeit, eine Freistellung zu finanzieren. Das Zeitwertkonto wird umgangssprachlich auch Langzeitkonto, Wertguthaben oder Langzeitarbeitskonto genannt. Im Grunde geht es bei dieser Form von Konto darum, Zeit anzusparen. Die dann wiederum frei eingeteilt werden kann. Mit einem Zeitwertkonto werden dementsprechend längere Freistellungszeiten finanziert. Doch wie genau funktioniert das?

Foto: von Free-Photos auf Pixabay

Was ist ein Zeitwertkonto?

Bei einem Zeitwertkonto handelt es sich um eine moderne Lösung, sich längere Freistellungen anzusparen. Beispielsweise für die Elternzeit. Oder aber eine Weiterbildung. Gerne wird das Zeitwertkonto auch dafür genutzt, früher in Rente zu gehen. Dabei hat man als Arbeitnehmer die Möglichkeit, Gehalt als Wertguthaben anzusparen. Oder aber reine Arbeitszeit. Steuern sowie Sozialversicherungsbeiträge werden immer erst dann fällig, wenn die Auszeit oder Freistellung in Anspruch genommen wird. Während der Auszeit laufen die Kranken- und Sozialversicherung weiterhin über den Arbeitgeber.

Es gibt mehrere Optionen, das Zeitwertkonto zu füllen. Beispielsweise, indem ein Teil des Gehaltes automatisch auf das Konto fließt. Zum Beispiel in Form von Sonderzahlungen. Beliebt sind dafür Weihnachts- und Urlaubsgeld. Abgesehen davon kann aber auch einfach mehr gearbeitet werden. Die zusätzlichen Stunden werden dann auf dem Zeitwertkonto gespeichert und können bei Bedarf in Anspruch genommen werden. Die Einzahlung erfolgt übrigens auf Basis von Bruttoeinkünften. Das bedeutet, dass die Einzahlungen sowohl steuer- als auch sozialversicherungsfrei sind. Erst bei Inanspruchnahme müssen Steuern und Abgaben geleistet werden.

Wann macht ein Zeitwertkonto Sinn?

Im Grunde profitiert jeder Arbeitnehmer von einem Zeitwertkonto. Denn damit erarbeitet man sich Freiheit. Beispielsweise kann man die freie Zeit nutzen, um in Elternzeit zu gehen. Bei einer längeren Krankheit ist es ebenfalls sinnvoll, wenn ein Guthaben vorhanden ist. Kommt es dazu, dass man Angehörige pflegen muss, kann man das Zeitwertkonto ebenfalls in Anspruch nehmen. Gerne wird das Konto auch genutzt, um früher in Rente zu gehen. Der Ruhestand lässt sich dann wesentlich früher antreten, was natürlich ein Stück Freiheit mit sich bringt. Wie das Zeitwertkonto genutzt wird, das kann jedoch jeder Arbeitnehmer individuell entscheiden. Die Möglichkeiten sind denkbar vielfältig und somit ist ein Zeitwertkonto immer eine gute Idee. Denn die Investition in Zeit rentiert sich.

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